VEB ZEISS IKON, P8

später: VEB PENTACON, P8

Unverwechselbarer 8mm-Projektor. Mit den späteren Typen Weimar 1, 2 und 3 entstand auf seiner Basis eine ganze Familie von Projektoren. Alle diese Geräte besitzen einige charakteristische Eigenheiten, insbesonders die Anordnung der Auf- und Abwickelspule auf einer gemeinsamen Achse. Das Gehäuse ist aus hochglänzendem (aber zerbrechlichem) Bakelit. Die seitliche Tür des Geräts wird zum Filmeinlegen geöffnet, während der Vorführung hingegen geschlossen. Eine Glimmlampe beleuchtet den Bedienungstrakt, so daß das Filmeinlegen auch im dunklen Raum möglich ist. Zum Zurückspulen des Films wurde ein separates kleines Umspulgerät (Abb. links unten) mitgeliefert, das auch für den Filmschnitt dienlich ist.

Vorstellung: 1953

Objektiv: Zeiss Jena "T" 1,7 / 18mm

Lampe: 110 V / 250 W / P28s, Lichtführung über Umlenkspiegel

Variable Geschwindigkeit: ca. 12 bis 24 fps

Wie damals üblich, ist auch dieses Gerät als "Allstromgerät" ausgelegt, d.h. es kann an Gleich- und Wechselstromnetzen betrieben werden. Die Anpassung der jeweiligen Netzspannung an die für die Lampe erforderlichen 110V erfolgt deshalb nicht durch einen Transformator sondern durch Widerstände, die im Luftstrom des Ventilators angeordnet sind. Am 230V-Netz nimmt das Gerät also ca. 600 W auf und wird ganz unfreiwillig zum Heizofen.

Anleitung (deutsch)

 

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